Modul 3: Strategische Schulentwicklung

Kurzbeschreibung des Moduls

Dieses Modul möchte bei den internationalen Koordinatoren/Koordinatorinnen ein Bewusstsein dafür erzeugen, dass Schulpartnerschaftsprojekte Teil einer schulischen Gesamtstrategie sein und sowohl in die etablierten Bildungsaktivitäten als auch in die übergeordnete Schulentwicklungsstrategie eingebettet werden müssen. Dieser Ansatz führt zu einer Verbesserung der unmittelbaren Ergebnisse von Aktivitäten, die im Rahmen der Partnerschaft durchgeführt werden und erhöht das Nachhaltigkeitspotential.

Außerdem will dieses Modul die internationalen Koordinatoren/Koordinatorinnen ermutigen, mit einem Team von Kollegen/Kolleginnen innerhalb ihrer Schule zusammenzuarbeiten sowie in unterschiedlichen Phasen weitere relevante Interessenvertreter in den strategischen Entwicklungsprozess mit einzubeziehen.

Das Modul bietet den internationalen Koordinatoren/Koordinatorinnen ein Konzept, mit dessen Hilfe sie die Prinzipien und Methoden des interkulturellen Lernens (wie in den Modulen 1 und 2 beschrieben) in sinnvolle und effektive Schulpartnerschaftsaktivitäten (wie in Modul 5 dargestellt) integrieren können.

Themen und Lernergebnisse

1. Internationale Schulpartnerschaften als Teil eines strategischen Schulentwicklungsprozesses:
Nach Abschluss des Moduls
•    verstehen die Teilnehmer/innen den Unterschied und die Zusammenhänge zwischen Strategie, Aktionsplan und Projekt.
•    kennen die Teilnehmer/innen den Planungskreislauf strategischer Entwicklung und wissen, wie er in der Schulentwicklung zum Einsatz kommen kann.
•    kennen die Teilnehmer/innen die Grundvoraussetzungen eines strategischen Ansatzes bei internationalen Schulaktivitäten und entwickeln eine positive Einstellung dazu.

2. Phasen und Probleme/Schwierigkeiten bei strategischen Planungsprozessen:
Nach Abschluss des Moduls
•    haben die Teilnehmer/innen ein detaillierteres Verständnis dafür entwickelt, was in den einzelnen Phasen eines Planungskreislaufes für internationale Schulentwicklung vor sich geht und sind in der Lage, entsprechend zu handeln.
•    sind die Teilnehmer/innen zu der Auffassung gelangt, dass ein partizipatorischer Ansatz bei der Integration von Schulpartnerschaften in ihre Schulentwicklungsstrategie effektiv sein kann und zu positiven Ergebnissen führt.

3. Nachhaltigkeit und die strategische Nutzung von Finanzierungsmöglichkeiten:
Nach Abschluss des Moduls
•    kennen die Teilnehmer/innen verschiedene Möglichkeiten, wie internationale Schulpartnerschaften finanziert oder finanziell unterstützt werden können.
•    sind die Teilnehmer/innen in der Lage, existierende Finanzierungsmöglichkeiten in ihre Schulentwicklungsstrategie mit aufzunehmen.
•    verstehen die Teilnehmer/innen das Konzept der Nachhaltigkeit, wissen um dessen Wichtigkeit und setzen sich für Projekte ein, mit denen sich strategische Schulentwicklungsziele erreichen lassen.

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.

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