M5_4 Beteiligung des sozialen und gesellschaftlichen Umfeldes am Projekt

•    Rolle der erweiterten Schulgemeinde
•    Vergleich und Reflexion

Kurzbeschreibung der Aktivitäten

Im Hinblick auf die Beteiligung der erweiterten Schulgemeinde, des sozialen und gesellschaftlichen Umfeldes, bezieht das Modul mehrere Aspekte von Projektmanagement mit ein. Verschiedene Strategien zur Weiterführung eines Schulprojektes, selbst wenn keine Geldmittel (mehr) zur Verfügung stehen, werden aufgezeigt.

Nachhaltigkeit
Der erste Abschnitt dieses Modulteils (Folien 27 – 30) beschäftigt sich mit Nachhaltigkeit und schließt eine eingebettete Übung (Folie 30) mit ein. Die Fragen sind als Impulse für eine gelenkte Plenumsdiskussion gedacht, nicht unbedingt für eine Gruppenarbeit.

Öffnung
Der zweite Abschnitt beschäftigt sich mit Öffnung (Folien 31 – 32) und stellt die Verbindung zwischen Öffnung innerhalb und außerhalb der Schule her. Wieder sollen die Folien zu Diskussionen im Plenum anregen. Damit sollte zu ‚student voice‘ – Schülermitwirkung – übergeleitet werden. Es folgt eine Auflistung von Beispielen über die Beteiligung des sozialen und gesellschaftlichen Umfeldes an Comenius-Projekten. (Folien 33 – 34)

Reflexion
Als eine Art Zusammenfassung schließt sich eine kurze Reflexionsrunde an, die sich mit den Merkmalen guter Schulpartnerschaften beschäftigt. Methodisch basiert das Modul auf der Powerpoint-Präsentation mit zwei eingebetteten Übungen und einem Handout.

Bildungssysteme vergleichen
Das zusätzliche Handout ‚Bildungssysteme vergleichen‘ wird als Aufgabe für eine Gruppenarbeit verwendet. Die Struktur eines Bildungssystems kann eines der Haupthindernisse (oder einer der Erfolgsfaktoren) bei der Zusammenarbeit von Schulen in internationalen Projekten sein. Die Aufgabe wird in Kleingruppen bearbeitet. Der Gruppenleiter/die Gruppenleiterin kann eine weitere Frage hinzufügen:
‚Wie leicht (oder schwierig) ist es für Sie, angesichts der Unterschiede zwischen den Bildungssystemen, in einem internationalen Projekt zusammenzuarbeiten?‘

Interkulturelles Szenario
Das Szenario ‚Beteiligung von Minderheiten aus dem näheren sozialen und gesellschaftlichen Umfeld‘ und die Feedback-Fragen dazu sind Teil der Präsentation. Ein Gruppenmitglied stellt die Ergebnisse dem Plenum vor. (Folien 35 – 36)
Anmerkung: Alle im Modul verwendeten Szenarien sind zusätzlich in einem Handout beschrieben.

‚An einer der Partnerschulen gibt es einige Schüler/innen aus Roma-Familien, die offenbar keine Möglichkeit zur Beteiligung am Projekt erhalten. Eine andere Schule hat einen wesentlich größeren Anteil an Roma, doch gelingt es ihr, diese in die meisten der mit dem Projekt verbundenen Aktivitäten zu integrieren. Eine Lehrkraft der ersten Schule macht häufig negative Bemerkungen über Roma und sorgt damit für Missstimmung innerhalb der Partnerschaft.‘

Grundlegende Lernergebnisse

Die Teilnehmer/innen
•    wissen, welche positive Rolle die Schüler/innen und ihr weiteres Umfeld bei der Unterstützung und nachhaltigen Weiterentwicklung von Schulprojekten spielen.
•    sind in der Lage, Fallstudien auf ihre eigene Situation zu übertragen.
•    verstehen, was eine gute Schulpartnerschaft ausmacht und wie eine breitere Öffentlichkeit mit einbezogen werden kann.

Materialien

Präsentation (PPT): M5_1_Projektmanagement (Folien 27 – 38)
Handout: M5_4_1_Merkmale einer guten Schulpartnerschaft
Tool: M5_4_2_Bildungssysteme vergleichen
Handout: M5_1_3_Interkulturelle Szenarien

Zeit

Mindestens 90 Minuten, wenn der Vergleich der Bildungssysteme ebenfalls durchgeführt werden soll.

Tipps

Der Gruppenleiter/die Gruppenleiterin sollte auf die Verbindungen zwischen den einzelnen Themenbereichen hinweisen, damit das Modul nicht als zerrissen oder zusammenhangslos empfunden wird.

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.

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