M2_2 Wissen über globale Bildung

•    Globale Themenstellungen in Schulpartnerschaften
•    Für Schüler/innenbeteiligung an internationalen Projekten sorgen

Kurzbeschreibung der Übung

Placemat Übung
Diese Übung dient als Einstieg oder Aufwärmübung für den Modulteil zu globaler Bildung. Sie bietet die Möglichkeit, über den Begriff ‚globale Bildung‘, über seine Bedeutung und inhaltliche Füllung zu reflektieren und zu diskutieren. Placemat Übungen sind eine kooperative Lernmethode, die es den Lernenden ermöglicht, über ihre Ideen nachzudenken und diese der Gruppe mitzuteilen. Jedes Gruppenmitglied schreibt seinen Beitrag in eine der freien Flächen um die Mitte des Papierbogens. Diese Methode fördert das unabhängige Denken ebenso wie den Austausch innerhalb der Gruppe.

M22

Der Gruppenleiter/die Gruppenleiterin gibt eine kurze Einführung in die Simulation und sagt den Teilnehmer/innen, dass sie in etwa 15 Minuten an einer Talkshow zum Thema „Was ist globale Bildung?“ teilnehmen werden.
Als Vorbereitung auf die Show setzen sich die Teilnehmer/innen in 4er-Gruppen um Tische. Jede Gruppe erhält ein Plakat, das als Placemat dient.
Die Teilnehmer/innen schreiben ihre Gedanken zum Thema in die vorgesehenen Felder. Nachdem sie ihre Ideen miteinander besprochen haben, schreiben sie die gemeinsame Version in die Mitte des Plakates.
Mitglieder unterschiedlicher Gruppen nehmen anschließend an der Talkshow teil. Der/die Gruppenleiter/in ist Moderator/in der Show, führt in das Thema ein und leitet die Diskussion.

Den Teilnehmer/innen werden jetzt die Grundkomponenten globaler Bildung vorgestellt.
Für die Durchführung fachgebundener Projekte benötigen Lehrkräfte soziokulturelles Wissen.
Normalerweise können sie auf die Themen in den Schulbüchern zurückgreifen, da diese auf dem
Common European Framework of Reference basieren (siehe zusätzliches Handout „Von der Unterrichtsaktivität zur Projektarbeit“). Zu beachten ist, dass Themen, die die Schüler/innen vorschlagen, in deren Augen nicht langweilig zu sein müssen. Mit einer Grafik wird der Prozess von Diskursen/Aktivitäten im Klassenzimmer bis zu globalen Projekten auf europäischer und/oder globaler Ebene erklärt.
Anhand einiger Mindmaps wird den Teilnehmer/innen dargelegt, wie das Projektthema in den allgemeinen Lehrplan einer Schule integriert werden kann. (Sie können auf die Klasse verweisen, die auf Folie 3 vorgestellt wird.)

Dieser Teil des Moduls endet mit einem “World Café“, einem Format, das näher erklärt werden muss.

Grundlegende Lernergebnisse

Die Teilnehmer/innen
•    kennen globale Themen und wissen, wie diese sich auf Schulpartnerschaften auswirken und für diese einen Schwerpunkt darstellen können.
•    wissen um die Wichtigkeit des Lernens mit dem Ziel der Nachhaltigkeit und kennen globale Themen, die für die Schul-Curricula relevant sind.
•    sind in der Lage, sinnvolle fächerübergreifende Projekte zu entwickeln und diese in Projekte mit einem globalen Themenschwerpunkt einzubetten.

Materialien

M2_1_1_Planung und Umsetzung von Lernerfahrungen (Folien  22 – 37)
Placemat Übung: Plakate, die als Placemats benutzt werden (Anzahl entsprechend Gruppenzahl)
Wahlweise (falls die Talkshow-Simulation durchgeführt werden soll):
Halbkreis aus Stühlen, vor dem Plenum aufgestellt, Gruppenleiter/in übernimmt die Rolle des Moderators/der Moderatorin, beginnt mit dem Einblenden in die Show. Am Ende Ausblenden aus der Show „Life is live“ [Link: OPUS http://www.bing.com/videos/search?q=youtubeOPus+life+is+live&view=detail&mid=F6D053D9576EB721ABF5F6D053D9576EB721ABF5]
M2_2_1_Von der Unterrichtsaktivität zur Projektarbeit
Eine Rolle Papiertischtuch, in 4 – 5 Teile zerschnitten, das 2- 3- Tische bedeckt, Klebestreifen, verschiedene farbige Filzstifte (Edding 500)

Zeit

Der Zeitbedarf für alle Elemente liegt bei etwa vier Stunden. Deshalb entscheidet der/die Gruppenleiter/in, welche Aktivität zusätzlich/wahlweise durchgeführt wird:

Etwa 15 Minuten für die Placemat Übung
(Falls darauf die Talkshow  „Life is live“ folgen soll: zusätzlich 10 Minuten.)
Etwa 15 Minuten für die PPT-Präsentation über globale Projekte
Etwa  60 Minuten für World Café und Reflexion

Tipps

Am interessantesten ist die Placemat Übung in Gruppen mit unterschiedlichen Nationalitäten. Sollte die Anzahl der Gruppenmitglieder ungerade sein, wird der Papierbogen einfach in entsprechend viele Fächer unterteilt. In der Mitte bleibt eine Fläche frei.

Die Talkshow Simulation lässt sich leicht auf den Unterricht übertragen. Die Show als Arbeitsergebnis eines task cycle ist für die Lernenden sehr motivierend.
Falls sie innerhalb des Moduls durchgeführt werden soll (zusätzlich/wahlweise – je nach Interesse und Zeitbudget), übernimmt der/die Gruppenleiterin die Rolle des Moderators/der Moderatorin der Show. Beginnen Sie die Show mit der Einblendung des Liedes „Life is live“ von Opus. Der Moderator/Die Moderatorin begrüßt seine/ihre Gäste, stellt das Thema vor, führt durch die Diskussion, versucht am Ende zusammenzufassen und die Frage zu beantworten: Was ist globale Bildung? Die Show endet mit der Ein- und Ausblendung des „Life is live“-Liedes.

Nach der World Café Gruppenarbeit ist es wichtig, die verschiedenen Ergebnisse zu würdigen. Dazu können beispielsweise die Plakate an den Wänden des Gruppenraumes oder Klassenzimmers aufgehängt und fotografiert werden. Die Reflexion sollte im Plenum und auf der Basis der folgenden Fragen stattfinden: „Ist das Projekt sinnvoll? Ist es fächerübergreifend? Was sind seine globalen Aspekte?“

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.

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